Erfahrungsbericht: Meine Kennenlernreise nach Riga

Ein Schweizer erzählt von seiner 5-tägigen Kennenlernreise mit BalticHeart – Tag für Tag, ehrlich und ungeschönt.

"Vor meiner Reise nach Riga hätte ich nie gedacht, dass fünf Tage mein ganzes Leben verändern könnten. Heute, vier Monate später, bin ich mit Ieva verlobt – einer wunderbaren lettischen Frau, die ich ohne BalticHeart nie getroffen hätte. Dies ist meine Geschichte."

Mein Name ist Thomas, ich bin 47 Jahre alt und lebe in der Nähe von Winterthur. Ich bin Ingenieur, geschieden seit drei Jahren und habe zwei erwachsene Kinder. Nach meiner Scheidung hatte ich zunächst keinen Gedanken an eine neue Beziehung. Doch mit der Zeit merkte ich, dass mir eine Partnerin fehlte – nicht irgendeine, sondern eine Frau, die Wärme, Tiefe und traditionelle Werte mitbringt, die ich in der Schweizer Dating-Szene zunehmend vermisste.

Ein Kollege erzählte mir von BalticHeart und dem Frauenüberschuss in Lettland. Ich war zunächst skeptisch – Partnervermittlung klang für mich nach einer verstaubten Idee. Doch nach einem unverbindlichen Erstgespräch mit dem Team von BalticHeart war ich überzeugt: Hier arbeiten Menschen, die das Thema ernst nehmen und mit Herz und Verstand an die Sache herangehen. Ich buchte das Comfort-Paket und flog im Oktober 2025 nach Riga.

Tag 1: Ankunft in Riga – Erste Eindrücke und Nervosität

Der AirBaltic-Flug von Zürich dauerte knapp drei Stunden. Als ich in Riga landete, war das Wetter typisch herbstlich – bedeckt, aber mild für Oktober, etwa 12 Grad. Am Flughafen erwartete mich bereits Inga, meine persönliche Beraterin von BalticHeart. Sie ist Lettin, spricht fliessend Deutsch und sollte mich die nächsten fünf Tage begleiten.

Inga fuhr mich ins Hotel – das Hotel Neiburgs in der Altstadt, ein wunderschönes Art-Déco-Gebäude mit Blick auf den Domplatz. Während der Fahrt gab sie mir eine Einführung in die lettische Kultur und Mentalität. Vieles davon hatte ich bereits im Dating-Tipps-Guide gelesen, aber es von einer Einheimischen zu hören, machte es greifbarer.

Am Nachmittag spazierten wir durch die Altstadt. Riga überraschte mich sofort: Die Mischung aus mittelalterlicher Architektur, Jugendstil-Fassaden und modernem Stadt-Leben war faszinierend. Wir besuchten die Petrikirche mit ihrem Aussichtsturm – der Blick über die Stadt und die Daugava war atemberaubend. Inga zeigte mir die besten Restaurants und Cafés für die kommenden Tage.

Am Abend hatten wir ein ausführliches Vorbereitungsgespräch im Hotel. Inga zeigte mir die Profile der drei Frauen, mit denen Dates für die nächsten Tage geplant waren. Jede hatte einen kurzen Video-Gruss aufgenommen, in dem sie sich vorstellte. Das machte die Frauen sofort real und nahm mir viel von der Nervosität. Ich ging früh schlafen – der nächste Tag würde aufregend werden.

Tag 2: Das erste Date – Aufregung und eine Überraschung

Ich wachte früh auf und konnte kaum frühstücken vor Nervosität. Mein erstes Date war um 11 Uhr in einem Café am Bastejkalns-Park verabredet – mit Līga, 38, Marketingleiterin und Mutter eines Sohnes. Inga begleitete mich und stellte uns vor, zog sich dann aber diskret zurück, blieb aber in Rufweite, falls ich eine Dolmetscherin brauchte.

Līga war hübsch, gepflegt und auf eine natürliche Art herzlich. Wir sprachen zunächst auf Englisch – ihr Englisch war sehr gut. Das Gespräch floss überraschend leicht. Sie erzählte von ihrem Job, ihrem Sohn und ihrer Liebe zum Reisen. Ich merkte, dass sie ehrlich und direkt war – keine Spielchen, keine Verstellung. Wir verbrachten fast zwei Stunden im Café und wechselten dann zu einem Spaziergang durch den Park.

Die Chemie stimmte auf einer freundschaftlichen Ebene, aber der romantische Funke sprang nicht über. Das sagte ich Inga am Nachmittag ehrlich, und sie reagierte verständnisvoll. "Das ist völlig normal", meinte sie. "Nicht jedes Date muss Feuerwerk sein. Warten Sie ab, was morgen bringt."

Am Abend ging ich allein in die Black Magic Bar in der Altstadt – Ingas Empfehlung. Die mystische Atmosphäre und der berühmte Rigaer Balsam in heisser Schokolade waren genau das Richtige nach einem emotional aufgeladenen Tag. Am Nebentisch sassen zwei lettische Frauen, mit denen ich ins Gespräch kam. Es bestätigte, was ich gelesen hatte: Lettinnen sind freundlich und offen, wenn man respektvoll auf sie zugeht.

Tag 3: Das zweite Date – Der Funke springt über

Dienstag. Das zweite Date war zum Mittagessen im 3 Pavāru Restorāns am Domplatz verabredet. Ieva, 34, Architektin, keine Kinder. Als sie das Restaurant betrat, stockte mir der Atem. Nicht wegen ihres Aussehens – obwohl sie zweifellos eine schöne Frau ist – sondern wegen ihrer Ausstrahlung. Sie strahlte eine ruhige Selbstsicherheit und Wärme aus, die mich sofort fesselte.

Ieva sprach gut Englisch mit einem charmanten Akzent. Wir unterhielten uns über Architektur – sie schwärmte von den Jugendstil-Gebäuden Rigas, und ich erzählte von meiner Arbeit als Ingenieur. Wir entdeckten überraschend viele Gemeinsamkeiten: die Liebe zur Natur, ein ähnlicher Humor, dieselben Vorstellungen vom Leben. Das Mittagessen dauerte drei Stunden – und fühlte sich an wie dreissig Minuten.

Nach dem Essen fragte Ieva, ob ich Lust hätte, mit ihr durch das Jugendstilviertel zu spazieren – sie wollte mir ihre Lieblingsgebäude zeigen. Ich sagte begeistert zu. Inga, die im Hintergrund geblieben war, lächelte vielsagend und verabschiedete sich. Der Spaziergang wurde zu einem der schönsten Nachmittage meines Lebens. Ieva erzählte zu jedem Gebäude eine Geschichte, und ihre Augen leuchteten, wenn sie über Architektur sprach. Ich merkte, dass ich nicht mehr nur zuhörte, um höflich zu sein – ich war wirklich fasziniert.

Am Ende des Nachmittags verabschiedeten wir uns vor ihrem Büro. Sie gab mir einen kurzen Kuss auf die Wange und sagte: "Ich freue mich auf unser nächstes Treffen." Ich schwebte zurück ins Hotel. Als ich Inga anrief, lachte sie: "Ich sehe das an Ihrer Stimme. Soll ich das dritte Date absagen und stattdessen ein zweites Date mit Ieva organisieren?" Genau das tat sie.

Tag 4: Jūrmala-Ausflug – Romantik an der Ostsee

Mittwoch. Inga hatte für uns einen Ausflug nach Jūrmala organisiert – dem berühmten Ostsee-Badeort, nur 30 Minuten von Riga entfernt. Ieva und ich trafen uns am Rigaer Hauptbahnhof und fuhren mit dem Zug. Die Fahrt durch die Vororte und Kiefernwälder war malerisch, und wir kamen ins Gespräch über unsere Familien und Zukunftsvorstellungen. Es fühlte sich an, als würden wir uns schon ewig kennen.

In Jūrmala spazierten wir über die Jomas iela, die charmante Fussgängerzone mit ihren Cafés und Boutiquen. Dann gingen wir zum Strand. Es war Oktober, zu kalt zum Baden, aber der leere Strand mit seinem weissen Sand und dem weiten Himmel hatte etwas unglaublich Romantisches. Wir liefen eine halbe Stunde am Wasser entlang, kaum sprechend, einfach den Moment geniessend. Irgendwann nahm Ieva meine Hand. Es war einer dieser stillen, perfekten Momente, die man nicht inszenieren kann.

Zum Mittagessen gingen wir in ein gemütliches Restaurant am Strand. Ieva bestellte für uns beide – sie wollte mir die lettische Küche näherbringen. Wir probierten geräucherten Fisch, Roggenbrot mit Quark und ein traditionelles Beerendessert. Alles war hervorragend, und die Art, wie Ieva jedes Gericht erklärte, zeigte mir, wie stolz sie auf ihre Kultur war.

Auf der Rückfahrt im Zug sprachen wir zum ersten Mal ernsthaft über die Zukunft. Ieva fragte mich, was ich von einer Beziehung erwarte und ob ich mir vorstellen könne, mit einer Lettin zusammen zu sein. Ich war ehrlich: Ja, das konnte ich mir vorstellen – und zwar konkret mit ihr. Sie lächelte und sagte: "Ich mir auch."

Tag 5: Abschied und Versprechen

Der letzte Tag. Mein Flug ging erst am Abend, also hatten wir noch einen ganzen Tag. Inga hatte ein Abschlussgespräch am Morgen organisiert, bei dem wir die Reise Revue passieren liessen. Sie war sichtlich erfreut über die Entwicklung mit Ieva und gab mir praktische Tipps für die Fernbeziehung: regelmässige Video-Calls, ein nächster Besuch innerhalb von vier bis sechs Wochen, und Geduld.

Den Nachmittag verbrachte ich mit Ieva. Wir besuchten das Kunstmuseum Riga Bourse – Ieva als Architektin war die perfekte Begleiterin. Dann tranken wir Kaffee in einem kleinen Café in der Altstadt und sprachen über die nächsten Schritte. Wir vereinbarten, dass sie mich im November in der Schweiz besuchen würde – als EU-Bürgerin konnte sie problemlos einreisen.

Der Abschied am Flughafen war emotional. Ieva hatte mir ein kleines Geschenk mitgebracht – ein Buch über die Jugendstil-Architektur Rigas, signiert mit einer persönlichen Widmung auf Lettisch. Inga, die uns zum Flughafen gebracht hatte, übersetzte: "Für Thomas, der nicht nur die Gebäude, sondern auch die Architektin gesehen hat."

Auf dem Flug zurück nach Zürich sass ich am Fenster und schaute auf die Lichter Rigas, die langsam kleiner wurden. Fünf Tage zuvor war ich als skeptischer, leicht nervöser Mann in dieses Flugzeug gestiegen. Jetzt flog ich zurück als jemand, der verliebt war und wusste, dass diese Reise erst der Anfang war.

Epilog: Vier Monate später

Seit meiner Kennenlernreise ist viel passiert. Ieva besuchte mich im November in Winterthur und lernte meine Kinder kennen – sie verstanden sich auf Anhieb. Im Dezember flog ich erneut nach Riga, diesmal ohne BalticHeart, und verbrachte Weihnachten mit Ievas Familie. Im Januar machte ich ihr einen Antrag – auf der Jomas iela in Jūrmala, genau an der Stelle, wo sie zum ersten Mal meine Hand genommen hatte. Sie sagte ja.

Ieva wird im Frühling in die Schweiz ziehen. Als EU-Bürgerin ist das unkompliziert möglich. Sie hat bereits begonnen, Deutsch zu lernen – ihr Ehrgeiz dabei erstaunt mich jeden Tag aufs Neue. Wir planen die Hochzeit für den Sommer 2026, in einem kleinen Rahmen, mit unseren Familien aus beiden Ländern.

Mein Fazit und Empfehlung

Wenn Sie mich vor sechs Monaten gefragt hätten, ob ich an Partnervermittlung glaube, hätte ich gezögert. Heute kann ich sagen: Es war die beste Entscheidung meines Lebens. BalticHeart hat nicht einfach Dates organisiert – sie haben einen Rahmen geschaffen, in dem echte Verbindungen entstehen konnten. Die persönliche Begleitung durch Inga, die sorgfältige Auswahl der Kandidatinnen und die professionelle Organisation haben den Unterschied gemacht.

Was ich anderen Männern raten würde, die eine ähnliche Reise in Erwägung ziehen:

  • Seien Sie offen: Gehen Sie ohne festes Bild einer "Traumfrau" nach Riga. Lassen Sie sich überraschen.
  • Seien Sie ehrlich: Lettische Frauen schätzen Authentizität über alles. Verstellen Sie sich nicht.
  • Seien Sie geduldig: Der Funke springt nicht immer beim ersten Date über. Vertrauen Sie dem Prozess.
  • Bereiten Sie sich vor: Lesen Sie die Dating-Tipps und informieren Sie sich über die lettische Kultur. Das zeigt Respekt.
  • Vertrauen Sie dem Team: Inga und das BalticHeart-Team wissen, was sie tun. Lassen Sie sich beraten und folgen Sie ihren Empfehlungen.

Riga hat mir nicht nur eine Partnerin geschenkt, sondern auch eine zweite Heimat. Die Stadt, die Kultur, die Menschen – alles hat mich vom ersten Moment an fasziniert. Und mit Ieva an meiner Seite werde ich diese faszinierende Welt noch viele Male erleben.

– Thomas M., Winterthur, Februar 2026

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